DER VEREIN

Theatergruppe Lasberg gründet Verein

Seit  18. Juni 2021 ist die Theatergruppe Lasberg ein Verein.  Zur ersten Vereinsobfrau wurde Gabi Wolf gewählt, da Martin Maureder die Leitung der Theatergruppe nach 9 Jahren zurücklegte.​

Das neu gewählte Vorstandsteam


Obfrau: Gabi Wolf

Obfrau-Stv.: Stefan Brandstätter

Schriftführerin: Gerda Hackl

Kassier: Willi Puchner

Kassier-Stv.: Benjamin Wolf

Regie: Gertraud Brandstätter

kooptiertes Mitglied: Martin Maureder als 2. Stv.

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vlnr: Benjamin Wolf, Gerda Hackl, Stefan Brandstätter, Gabi Wolf, Martin & Andrea Maureder (ihre Funktion im Vorstand zurückgelegt), Gertraud Brandstätter, Willi Puchner

SPIELER

AUFREITER EDITH

 

BAUER ERWIN

 

BITTNER ROMAN

 

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BITTNER TAMARA

 

BRANDSTÄTTER KARIN

 

BRANDSTÄTTER STEFAN

 

HACKL JOSEF

 

HACKL SABINE

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KAINMÜLLER JANINE

 

LEITNER FLORIAN

 

LEITNER KLAUS

 

NEUMÜLLER JOSEF

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NEUMÜLLER TOBIAS

 

PENZ INGRID

 

WINKLEHNER GABI

 

WINKLEHNER SARAH

 

 

GESCHICHTE

Aus den Anfängen


Theater gibt es schon seit der Zeit der Antike, ebenso weit reicht seine Geschichte zurück. Die großartigen Theater der Griechen und Römer dokumentieren dies. Form, Inhalt und Darstellung änderten sich im Laufe der Jahrhunderte grundlegend.
Über die Geschichte „Bühnendarstellung in Lasberg“ gibt es erst aus den 1910er Jahren schriftliche Aufzeichnungen. Im Jubiläumsjahr 1910 – 400 Jahre Markt Lasberg – gab es eine besondere Theateraufführung. Der Sommergast Rudolf Jung stellte mit Sommergästen und Marktbürgern eine Spielgruppe für Nestroys Einakter „Frühere Verhältnisse“ und die Posse „Die schlimmen Buben in der Schule“ zusammen. Die Vorstellung fand im Gastgarten des Gasthauses Wiesmaier (heute: Kaufhaus Lindner) statt. Auch eine 2. Aufführung kam zustande. In der Gemeindechronik von Lasberg sind noch weitere Aufführungen vermerkt. So wurde 1920 zur Weihnachtszeit ein Stück aufgeführt. 1922 inszenierte Pater Wolfgang Stadlbauer aus Kremsmünster das Kindertheater „Frühlingserwachen“. Zu Ostern 1924 wurde „Der Kalchgruber“ auf die Bühne gebracht. Kalchgruber, der Bauernadvokat, setzt sich in diesem Stück besonders für die Rechte der Bauern im Mühlviertel ein. In der Fastenzeit 1925 führte die „Theatergesellschaft Lasberg“ das Stück „Der Goldbauer“ von Charlotte Birch-Pfeiffer auf.

 

Das Theatergeschehen der Nachkriegszeit


In den 1950er Jahren wurden zu Silvester verschiedene Einakter und lustige Begebenheiten aus Lasberg (ähnlich der jetzigen Faschingsgaudi) inszeniert. Im Jahre 1956 kam „D` Welt geht unter“, ein Bauernschwank in 3 Akten von Wilhelm Jacobi und H. Werner-Holzmann, zur Aufführung. Regie führte der damalige VS-Direktor Ludwig Schmid. Auch Dora Forstner war zu dieser Zeit in Lasberg bei Theater, Volkstanz und Hirtenspiel sehr  aktiv. Danach entstand eine Gruppe unter der Leitung Gemeindesekretär von Alois Greslehner. Diese spielte 1959 das Stück „Die drei Dorfheiligen“ von Max Neal und Max Ferner und 1960 das Stück „Familie in Not“. Aufführungsort war das Gasthaus Greslehner. Eine Silvesterveranstaltung mit den Einaktern „Tot oder lebendig“ und „Zeitunsinn“ fand 1960/61 statt. Die Leitung hatten Johann Zierl und später Ludwig Schmid inne. Der Einakter „Der einsame Musikant“ wurde anlässlich eines Heimatabends um 1970 aufgeführt.
Ab 1971 wurden im Gasthaus Wald zur Faschingszeit lustige Einakter, wie „Die Stadtherrnhos`n“ und „Da Erdäpfldämpfer“ aufgeführt – nur von Frauen der Katholischen Frauenbewegung gespielt. Manchmal kamen um die Weihnachtszeit Stücke wie „Die Weihnachtsglocken“ oder „Das Weihnachtsengerl“ zur Aufführung.

 

Die Ära der Elfriede Prückl


Das Theaterstück „500.000 Schilling Belohnung“ im Dezember 1988/Jänner 1989 war die letzte Aufführung der Katholischen Frauenbewegung unter der Leitung von Elfriede Prückl. Sie stellte anschließend eine Spielgruppe zusammen. Unter ihrer Regie fanden folgende Aufführungen statt: Das Lustspiel „Kein Auskommen mit dem Einkommen“ von Fritz Wempner (November 1989), die Kriminalkomödie „Keine Leiche ohne Lilly“ von Jack Popplewell  (November 1990), das Kriminallustspiel „Der schwarze Koffer“ von Werner Schuster (November 1991) und die Komödie „Hier sind Sie richtig“ von  Marc Camoletti (November 1992). Dann folgte eine Spielpause von 10 Jahren.


Seit 14. April 1989 ist die Theatergruppe Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Oberösterreichisches Volksbildungswerk“ und somit Mitglied des OÖ. Landesverbandes für Schulspiel und Amateurtheater im OÖ. Volksbildungswerk.
2003 formierte sich wieder eine Gruppe um Elfriede Prückl. Unter ihrer Regie kamen zur Aufführung: Das Lustspiel „Der Entenkrieg von Entenhausen“ von Walter G. Pfaus (November 2003), die Komödie „Liebling, ich bin da“ von Jack Popplewell (März 2004) und die Kriminalkomödie „Erben ist nicht leicht“ von Walter G. Pfaus (Februar/März 2005). Der Aufführungsort war bisher der Pfarrsaal.


Leo Hablesreiter – Leiter der Theatergruppe von 2005 bis 2012


Der schreckliche Unfalltod von Elfriede und Alois Prückl am 28. Juli 2005 war für die Theatergruppe ein großer Schock. Es stellte sich die Frage: Wie geht es mit der Gruppe weiter? Bei einer Wanderung am Chakra-Weg und einer Mediation in Eibenstein mit Frau Margarete Weichselbaum folgte der Entschluss, die Gruppe weiterzuführen. Leo Hablesreiter übernahm die Gesamtleitung.

In seinem Team wirkten mit:
Gertraud Brandstätter (Regie)
Anneliese Hablesreiter (Telefon, Versand)
Katarina Konopacka-Brodesser (Kulissenmalerei)
Willi Neumüller und Roman Bittner (Bühnengestaltung)

Robert Prückl (Technik und Grafik)
Willi Puchner (Werbung, Medienarbeit)
Lydia Kerschbaummayr (Maske)
Gerti Puchner (Souffleuse).


Mit „Himmel und Hölle“, einem ländlichen Luststück in drei Akten von Norbert Größ trat die Theatergruppe im November 2006 wieder auf. Die Spielgruppe ersuchte die Gemeinde um die Benützung des Festsaals der Musikschule. Dies wurde für die Aufführung im November 2006 und für weiterhin zugesagt. Im November 2007 folgte die Aufführung „Schwindel in St. Wendelin“, ein Lustspiel von Hans Gnant, im November 2008 „Lügen über Lügen“, eine Komödie von Walter G. Pfaus. Im Jubiläumsjahr „500 Jahre Markterhebung Lasberg“ wirkte die Theatergruppe beim historischen Festzug mit der Darstellung der Gerichtsbarkeit im Mittelalter mit.  Weiters beteiligte sich  die Theatergruppe zum Festakt des Jubiläums am 21. November 2010 mit Nestroys Posse „Die schlimmen Buben in  der Schule“.


Martin Maureder - Leiter der Theatergruppe von 2012 bis 2021


Am 24. Februar 2012 fand sich die Theatergruppe im Kellerstüberl Brandstätter, Walchshof zu einer Besprechung ein. Änderungen in der Gesamtleitung standen an. Leo Hablesreiter wollte wegen Arbeitsüberlastung leiser treten, Gerti Puchner als Souffleuse abgelöst werden. Der Kartenverkauf musste neu organisiert werden. Dazu war eine Homepage der Theatergruppe notwendig. Andrea Maureder nahm dies in die Hand. Martin Maureder wurde einstimmig zum Leiter der Theatergruppe gewählt. Unter seiner Leitung wurde beschlossen, einen Verein mit dem Namen "Theatergruppe Lasberg" zu gründen.

In seinem Team wirkten mit:
Gertraud Brandstätter (Regie)
Leo Hablesreiter (Souffleur)
Anneliese Hablesreiter (Info-Telefon // Kartenreservierung)

Andrea Maureder (Werbung und Grafik)
Lydia Kerschbaummayr (Maske)
Willi Puchner (Finanzen)
Christoph und Gabi Wolf (Buffet).
Das Theaterteam übernahm das Bühnenbild.

 

Als Theaterstück wurde für November 2012 Ray Cooneys Komödie „Außer Kontrolle“ ausgewählt. Die Aufführung wurde ein großartiger Erfolg.
 

Für die Spielsaison 2014 wurde das Stück „Diagnose Alptraum“ von Dan Emperore ausgewählt.

 

 

Weihnachtszeit 1920.jpg
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Frühlingserwachen_1922.jpg
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Der Kalchgruber 1924.jpg
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Weihnachtsvorstellung 1924.jpg
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D`Welt geht unter 1 - 1956.jpg
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Silvesterveranstaltung 1960-61.jpg
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Der Judas unserer Zeit 1963.jpg
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Der einsame Musikant Heimatabend ca 1970.jpg
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Theateraufführung02-03.02.16.JPG
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Theateraufführung005_2008.11.08_w.JPG
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Theatergruppe_Führungswechsel_w.jpg
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