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DER VEREIN

Theatergruppe Lasberg gründet Verein

Seit  18. Juni 2021 ist die Theatergruppe Lasberg ein Verein.  Zur ersten Vereinsobfrau wurde Gabi Wolf gewählt, da Martin Maureder die Leitung der Theatergruppe nach 9 Jahren zurücklegte.​

Das Vorstandsteam


Obfrau: Gabi Wolf

Obfrau-Stv.: Stefan Brandstätter

Schriftführerin: Gerda Hackl

Schriftführerin-Stv.: Sylvia Brandstätter

Kassier: Benjamin Wolf

Kassier-Stv.: Ingrid Penz

Rechnungsprüferinnen: Gabriele Winklehner & Sabine Hackl

Regie: Gertraud Brandstätter

Werbung: Sylvia Brandstätter & Reinhard Kerschbaummayr

kooptiertes Mitglied: Martin Maureder als 2. Stv.

Theatervorstand

Ingrid Penz, Gerda Hackl, Gabi Wolf, Willi Puchner (R1 vlnr)

Sabine Hackl, Sylvia, Stefan und Getraud Brandstätter, Benjamin Wolf
(R2 vlnr)

SPIELER & TEAM

Anker Spieler
Josef

Josef Hackl als
Landwirt Gustl

Edith

Edith Aufreiter als

Eehfrau Burgi
von Landwirt Gustl

 

Stefan

Stefan Brandstätter als
Landwirt Emeran

Sabine

Sabine Hackl als

Ehefrau Lene
von Landwirt Emeran

 

Florian

Florian Leitner als

Landwirt Veit

 

Karin Wachlmayr_n.jpg

Karin Wachlmayr als
Mausi - ein verliebtes Mädchen

 

Hans Schweiger_n.jpg

Hans Schweiger als
Kommandant - der vorgesetzte Gendarm

Ingrid

Ingrid Penz als

Ehefrau Agnes
von Landwirt Veit

Klaus

Klaus Leitner als

Schatzi - ein verliebter Mann

Gregor Langeder als
Vitus - der untergebene Gendarm

Melanie Röbl_n.jpg

Melanie Röbl als
Räuberin

Gerda

Gerda Hackl

Souffleuse

Benjamin

Benjamin Wolf

Tontechnik

Gertraud

Gertraud Brandstätter

Regie

Lydia

Lydia Kerschbaummayr

Maske

Christoph

Christoph Wolf

Buffet

Gabi

Gabi Wolf

Obfrau

 

Theatergruppe&Ritteressen

Bühnenaufbau: alle freiwilligen Helfer der Theatergruppe Lasberg

 

Anchor Geschichte

GESCHICHTE

Theater gibt es schon seit der Zeit der Antike, ebenso weit reicht seine Geschichte zurück. Form, Inhalt und Darstellung änderten sich im Laufe der Zeit grundlegend. Über die Geschichte der „Bühnendarstellung in Lasberg“ finden sich erste schriftliche Aufzeichnungen nach 1900. Zu Weihnachten 1903, am 17., 24. und 26. Dezember, führte die Schuljugend das Krippenspiel "Die frohe Botschaft“ von Wilhelm Pailler im Greslehnersaal auf. Vom selben Autor folgte 1905 das Hirtenspiel „Im Hirtental“ zur Unterstützung armer Schüler. Im Jubiläumsjahr 1910 „400 Jahre Markt Lasberg“ gab es eine besondere Aufführung. Der Sommergast Rudolf Jung stellte mit Sommergästen und Marktbürgern eine Spielgruppe zusammen und studierte mit ihnen Nestroys Einakter „Frühere Verhältnisse“ und die Posse „Die schlimmen Buben in der Schule“ ein. Die Vorstellung fand im Gastgarten des Gasthauses Wiesmayr (heute: Kaufhaus Lindner) statt. Auch eine 2. Aufführung kam zustande. 1920 kam zur Weihnachtszeit ein Theaterstück zur Aufführung. 1921 wurden zur Beschaffung von Bibliotheksbüchern von der Schuljugend am 28. und 29. März, am 3., 4. und 10. April die Stücke „Bauernkind und Prinzessin“ und „Des hungrigen Xaverls Lehrjahre“ aufgeführt, einstudiert von Lehrerin Adele Höpfl. 1922 inszenierte Pater Wolfgang Stadlbauer aus Kremsmünster das Kindertheater „Frühlingserwachen“. Unter seiner Regie wurde im Juli 1923 das Kindertheater „Mutter Erde“ zum 25-jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Laurenz Wienerroither aufgeführt. Zu Ostern 1924 kam das Stück „Der Kalchgruber“ auf die Bühne. Der Bauernadvokat setzt sich in diesem Stück für die Rechte der Bauern im Mühlviertel ein. In der Fastenzeit führte die „Theatergesellschaft Lasberg“ das Stück „Der Goldbauer“ von Charlotte Birch-Pfeiffer auf. Am 31. Juli 1925 gab die Schuljugend ein kurzes Theaterstück zur Abschiedsfeier von Oberlehrer Stanislaus Rauscher. Eine weitere Aufführung in diesem Jahr war die Komödie „Bruder Martin“ von Hermann Schweighofer und Ronald Statthaler. „Am 9. Februar 1937 erfolgte im Gasthaus Egger eine Faschingsfeier unter Mitwirkung der Schuljugend und des Lehrkörpers das Singspiel „Was die Mutter sang“ und die Einakter „List und Dummheit“, „Domestikenstorische“ und „Zigeunerlik“. (Zitat aus der Schulchronik).
 

Das Theatergeschehen der Nachkriegszeit


In den 1950er Jahren wurden zu Silvester verschiedene Einakter und lustige Begebenheiten aus Lasberg (ähnlich der jetzigen Faschingsgaudi) inszeniert. Im Jahre 1956 kam „D` Welt geht unter“, ein Bauernschwank in 3 Akten von Wilhelm Jacobi und H. Werner-Holzmann, zur Aufführung. Regie führte der damalige VS-Direktor Ludwig Schmid. Auch Dora Forstner war zu dieser Zeit in Lasberg bei Theater, Volkstanz und Hirtenspiel sehr  aktiv. Danach entstand eine Gruppe unter der Leitung Gemeindesekretär von Alois Greslehner. Diese spielte 1959 das Stück „Die drei Dorfheiligen“ von Max Neal und Max Ferner und 1960 das Stück „Familie in Not“. Aufführungsort war das Gasthaus Greslehner. Eine Silvesterveranstaltung mit den Einaktern „Tot oder lebendig“ und „Zeitunsinn“ fand 1960/61 statt. Die Leitung hatten Johann Zierl und später Ludwig Schmid inne. Der Einakter „Der einsame Musikant“ wurde anlässlich eines Heimatabends um 1970 aufgeführt. Ab 1971 wurden im Gasthaus Wald zur Faschingszeit lustige Einakter, wie „Die Stadtherrnhos`n“ und „Da Erdäpfldämpfer“ aufgeführt – nur von Frauen der Katholischen Frauenbewegung gespielt. Manchmal kamen um die Weihnachtszeit Stücke wie „Die Weihnachtsglocken“ oder „Das Weihnachtsengerl“ zur Aufführung.

 

Die Ära der Elfriede Prückl


Das Theaterstück „500.000 Schilling Belohnung“ im Dezember 1988/Jänner 1989 war die letzte Aufführung der Katholischen Frauenbewegung unter der Leitung von Elfriede Prückl. Sie stellte anschließend eine Spielgruppe zusammen. Unter ihrer Regie fanden folgende Aufführungen statt: Das Lustspiel „Kein Auskommen mit dem Einkommen“ von Fritz Wempner (November 1989), die Kriminalkomödie „Keine Leiche ohne Lilly“ von Jack Popplewell  (November 1990), das Kriminallustspiel „Der schwarze Koffer“ von Werner Schuster (November 1991) und die Komödie „Hier sind Sie richtig“ von  Marc Camoletti (November 1992). Dann folgte eine Spielpause von 10 Jahren. Seit 14. April 1989 ist die Theatergruppe Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Oberösterreichisches Volksbildungswerk“ und somit Mitglied des OÖ. Landesverbandes für Schulspiel und Amateurtheater im OÖ. Volksbildungswerk.
2003 formierte sich wieder eine Gruppe um Elfriede Prückl. Unter ihrer Regie kamen zur Aufführung: Das Lustspiel „Der Entenkrieg von Entenhausen“ von Walter G. Pfaus (November 2003), die Komödie „Liebling, ich bin da“ von Jack Popplewell (März 2004) und die Kriminalkomödie „Erben ist nicht leicht“ von Walter G. Pfaus (Februar/März 2005). Der Aufführungsort war bisher der Pfarrsaal.


Leo Hablesreiter – Leiter der Theatergruppe von 2005 bis 2012


Der schreckliche Unfalltod von Elfriede und Alois Prückl am 28. Juli 2005 war für die Theatergruppe ein großer Schock. Es stellte sich die Frage: Wie geht es mit der Gruppe weiter? Bei einer Wanderung am Chakra-Weg und einer Mediation in Eibenstein mit Frau Margarete Weichselbaum folgte der Entschluss, die Gruppe weiterzuführen. Leo Hablesreiter übernahm die Gesamtleitung.

In seinem Team wirkten mit:
Gertraud Brandstätter (Regie)
Anneliese Hablesreiter (Telefon, Versand)
Katarina Konopacka-Brodesser (Kulissenmalerei)
Willi Neumüller und Roman Bittner (Bühnengestaltung)

Robert Prückl (Technik und Grafik)
Willi Puchner (Werbung, Medienarbeit)
Lydia Kerschbaummayr (Maske)
Gerti Puchner (Souffleuse).


Mit „Himmel und Hölle“, einem ländlichen Luststück in drei Akten von Norbert Größ trat die Theatergruppe im November 2006 wieder auf. Die Spielgruppe ersuchte die Gemeinde um die Benützung des Festsaals der Musikschule. Dies wurde für die Aufführung im November 2006 und für weiterhin zugesagt. Im November 2007 folgte die Aufführung „Schwindel in St. Wendelin“, ein Lustspiel von Hans Gnant, im November 2008 „Lügen über Lügen“, eine Komödie von Walter G. Pfaus. Im Jubiläumsjahr „500 Jahre Markterhebung Lasberg“ wirkte die Theatergruppe beim historischen Festzug mit der Darstellung der Gerichtsbarkeit im Mittelalter mit.  Weiters beteiligte sich  die Theatergruppe zum Festakt des Jubiläums am 21. November 2010 mit Nestroys Posse „Die schlimmen Buben in  der Schule“.


Martin Maureder - Leiter der Theatergruppe von 2012 bis 2021


Am 24. Februar 2012 fand sich die Theatergruppe im Kellerstüberl Brandstätter, Walchshof zu einer Besprechung ein. Änderungen in der Gesamtleitung standen an. Leo Hablesreiter wollte wegen Arbeitsüberlastung leiser treten, Gerti Puchner als Souffleuse abgelöst werden. Der Kartenverkauf musste neu organisiert werden. Dazu war eine Homepage der Theatergruppe notwendig. Andrea Maureder nahm dies in die Hand. Martin Maureder wurde einstimmig zum Leiter der Theatergruppe gewählt. Unter seiner Leitung wurde beschlossen, einen Verein mit dem Namen "Theatergruppe Lasberg" zu gründen.

In seinem Team wirkten mit:
Gertraud Brandstätter (Regie)
Leo Hablesreiter (Souffleur)
Anneliese Hablesreiter (Info-Telefon // Kartenreservierung)

Andrea Maureder (Werbung und Grafik)
Lydia Kerschbaummayr (Maske)
Willi Puchner (Finanzen)
Christoph und Gabi Wolf (Buffet).
Das Theaterteam übernahm das Bühnenbild.

 

Als Theaterstück wurde für November 2012 Ray Cooneys Komödie „Außer Kontrolle“ ausgewählt. Die Aufführung wurde ein großartiger Erfolg.
 

Für die Spielsaison 2014 wurde das Stück „Diagnose Alptraum“ von Dan Emperore ausgewählt.

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